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Ein Teil der Symbiosen des Waldes

Wald & Bodenleben, Buntblog.de

Komm mit auf eine Entdeckungsreise in die symbolische Zone des Waldes, wo das Geheimnis des Lebens sich zwischen den Wurzeln der majestätischen Bäume verflechtet und das Bodenleben eine für viele Menschen unbekannte Macht besitzt.

In einer Handvoll gesunden Erde befinden sich mehr Lebewesen, als es Menschen auf der Welt gibt. Neben Einzellern gibt es zahlreiche Insekten, Bakterien und Bodenpilzen. Gerade die Mykorrhiza-Pilze sind für das Wohl der Bäume und anderen Pflanzen wichtig.

Das, was wir als Pilze für unsere Pfanne erkennen, ist nur der Fruchtkörper von diesen Pilzen. Im Boden befindet sich der eigentliche Pilz. Das Pilzmyzel kann mehrere Quadratkilometer betragen.

Der flächenmäßig größte bekannte Pilz, der als Mykorrhiza fungiert, ist wahrscheinlich der Hallimasch (Armillaria) und insbesondere die Art Armillaria ostoyae. Ein besonders berühmtes Exemplar von Armillaria ostoyae wurde im Malheur National Forest im US-Bundesstaat Oregon gefunden und wird oft als »Humongous Fungus« bezeichnet. Dieses riesige Pilzgeflecht erstreckt sich schätzungsweise über eine Fläche von rund 8,9 Quadratkilometern (über 2.200 Acres) und könnte über 2.400 Jahre alt sein.

Mykorrhiza-Pilze, wie der Hallimasch, leben in Symbiose mit den Wurzeln von Bäumen und anderen Pflanzen. Sie helfen den Pflanzen dabei, Nährstoffe und Wasser aus dem Boden aufzunehmen, während der Pilz im Gegenzug von den von der Pflanze produzierten Kohlenhydraten profitiert. Diese Beziehung zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln ist entscheidend für die Gesundheit und das Wachstum vieler Ökosysteme, insbesondere von Wäldern.

Ein Pilzmyzel kann das Regenwasser speichern und ist daher auch in Bezug auf heiße Sommer sehr wichtig. Je weniger schwere Geräte im Wald den Boden verdichten, desto besser kann das Regenwasser gespeichert werden.

Aus diesem Grund ist das Holzernten mit Rückepferden eine wichtige Investition in den gesunden Wald.

Aber auch für die vielen anderen Bodenlebewesen ist ein lockerer und feuchter Boden wichtig. Wasser ist Leben – das gilt auch für die vielen Mikroorganismen des Waldbodens.

Die unterschiedlichen Lebewesen zersetzen alle Blätter, Tothölzer und Tierkadaver. Dabei werden im Kreislauf des Lebens alle Nährstoffe für die nächste Generation bereitgestellt. Sogar die Mikroorganismen sind für andere Waldbewohner Nahrungsquelle und gehören in eine scheinbar endlose Kette von Leben – Tod und Wiedergeburt.

Dieser Kreislauf des Lebens hat auch für uns Menschen viele Vorteile. Nicht nur die Reinigung der Luft oder des Wassers sind für uns wichtig, sondern auch das Mikroklima in der Nachbarschaft von Wäldern begünstigt regelmäßige Luftströmungen und Niederschläge.

Wälder sind komplexe Ökosysteme, die wir schützen sollten.

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